All Inclusive in der Türkei

Wer regelmäßig meinen Blog liest der weiß, dass ich ein Fan von minimal geplanten Rundreisen bin – am liebsten durch Osteuropa. Zur Abwechslung machte ich diese Semesterferien mal eine etwas gemütlichere Reise nach Side an der türkischen Riviera. 9 Tage im fünf Sterne all inclusive Spa Hotel inklusive Flug ergatterten wir – Dominic, Tobias und ich – zum Schnäppchenpreis im Internet.

Am 27. September 2018 ging es dann auch schon los. Da unser Flug von München startete mieteten wir uns ein Auto für die Fahrt Dresden – München. Mit einer schicken Mercedes C-Klasse ging es über die größtenteils leeren Autobahnen zunächst nach Freising. Freising ist eine kleine Stadt ganz in der Nähe vom Münchner Flughafen. Überrascht wie schön die Innenstadt ist verbrachten wir dort noch etwas Zeit da wir einen Puffer für unsere Fahrt eingeplant hatten.

Wer noch etwas Zeit vor seinem Flug hat dem empfehle ich definitiv einen kleinen Abstecher in die nur 11 km vom Airport entfernte Stadt. Im Anschluss gaben wir das Auto am Flughafen ab und checkten unsere Koffer ein. Der Flug mit Pegasus verlief reibungslos und wir landeten spät am Abend, aber pünktlich in Antalya.

Im Hotel angekommen wurden wir herzlich empfangen und bekamen sogar für die erste Nacht ein Upgrade auf eine Duplex-Suite. Da sagten wir nicht nein und waren froh über das große Zimmer mit Meerblick, zwei Etagen und zwei Bädern. Nach dem großzügigen Frühstück am nächsten Morgen erkundeten wir zunächst die Hotelanlage und fragten dann, ob wir das große Zimmer behalten könnten. Dies ging leider nur gegen eine Gebühr, die wir aber trotzdem zahlten (gelungenes upselling). Das Hotel selbst war äußerst modern und elegant eingerichtet. Die Besucher kamen geschätzt zur Hälfte aus Russland und zur anderen Hälfte aus Deutschland. Wir waren beeindruckt wie gut das Personal alle drei Fremdsprachen – deutsch, russisch und englisch – beherrschte und damit jeder glücklich war. Es gab mehrere kleinere Pools in dem verwinkelten Komplex weshalb es auch immer nicht so überfüllt wirkte.

Als nächstes stand der Strandbesuch an. Dort verbrachten wir dann die nächsten Tage einen Großteil unserer Zeit. Der Strand war sehr sauber, der Sand sehr fein und das Wasser recht klar. Dadurch, dass die Zeit der Schulferien bereits vorbei war, bekamen wir auch gegen 10-11 Uhr noch Liegen. Neben einer großen und gemütlichen Hotelstrandbar mit Mittagessen gab es auch noch einen Steg im Meer mit Sonnenliegen und einer weiteren Bar. Nach dem großzügigen und abwechslungsreichen Abendessen sind wir oftmals noch eine Runde an der Strandpromenade entlanggelaufen und haben dann in eine der vielzähligen Lounges im Hotel entspannt.

Sonntag hatten wir uns für das Spa angemeldet. Generell war der Zutritt zwar jederzeit kostenlos möglich, doch gegen einen Aufpreis gab es dann auch noch Massagen. Abends hatten wir immer einen tollen Ausblick auf den Sonnenuntergang aus unserem Hotelzimmer.

Am Dienstag machten wir dann eine Jeepsafari welche wir zuvor an einem Straßenstand gebucht hatten. Mit den Landrovern ging es dann ins Taurusgebirge entlang an der Oymapınar-Talsperre (siehe Bild). Die Safari war allerdings unserer Meinung mit viel zu wenig Action. Meistens sind wir nur auf den Straßen gefahren wofür man keinen Geländewagen benötigt hätte.

Am Donnerstagmorgen stand dann unser gebuchter Mietwagen (mit ca. einer Stunde Verspätung) auf dem Hotelparkplatz. Zunächst fuhren wir in die Innenstadt von Side. Dort besichtigten wir das Amphitheater, den Hafen und das Wahrzeichen der Stadt: den Apollon Tempel. Sehr interessant war auch der Glasboden in Teilen der Stadt wo man Ausgrabungen darunter entdecken konnte. Unserer Meinung eine ziemlich tolle Möglichkeit diese darzustellen!

Weiter ging es dann mit dem Mietwagen wieder Richtung Taurusgebirge. Den Weg dahin merkten wir uns noch grob von der Jeepsafari. Unser schon etwas in die Jahre gekommene Hyundai i20 bewegte uns sicher durch die tollen und kurvigen Landstraßen zwischen den Bergen entlang. Der Ausblick war herrlich! Einen Zwischenstopp legten wir an einem türkisblauen See ein um dort baden zu gehen. Unsere offline Navigation führte uns im Anschluss einmal mitten aufs Feld. Das Navi sagte geradeaus – die Straße war aber zu ende. Kein Problem, wir kehrten einfach um und fuhren einen anderen Weg. Generell ist das Autofahren in der Türkei recht entspannt. Auch das Tanken klappte problemlos, sogar mit Kreditkartenzahlung (wodurch es für uns günstig war, da wir nicht in Euro, sondern in TL zahlten). Ich würde jedem empfehlen statt der Jeepsafari sich einfach für 20-30€ ein Auto zu mieten und auf eigene Faust das Gebirge zu erkunden!

Am Samstag stand dann auch schon wieder der Rückflug an. Sehr zeitig am Morgen wurden wir im Hotel abgeholt und zum Flughafen nach Antalya gefahren. Von dort aus ging es dann wieder mit einer Boeing 737-800 der Pegasus nach München. In München fuhren wir mittels Bayern- und Semesterticket dann günstig mit dem Zug wieder zurück nach Dresden.

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