Von Venedig bis Danzig

Samstag, 18. März 2017. An diesen Tag begann meine zweiwöchige Reise mit einer Zugfahrt nach München. Von dort aus ging es dann zusammen mit Tobias am nächsten Tag mit dem Eurocity nach Venedig. Die Fahrt durch die Alpen war wunderschön und das Abteil hatten wir auch für uns alleine. Ein paar Stunden später wurden wir dann von einem gemeinsamen Freund, welcher zurzeit ein Erasmus-Semester in Venedig absolviert, am Bahnhof in Empfang genommen. Sofort kauften wir eine 3-Tages Fahrkarte für die Fähren, damit wir uns nicht nur den Markusplatz, sondern auch die umliegenden Inseln anschauen können. Zu dritt erkundeten wir also Venedig, Burano, Murano uns co. Dabei gönnten wir uns natürlich auch mehrere Pizzen und feinstes italienisches Eis und trafen auch meinen Mitbewohner, der zufälliger Weise auch gerade in der Gegend Urlaub machte.

Nächstes Ziel: Ungarn

Mit dem Flugzeug machten wir uns dann auf den Weg zum nächsten Ziel: Budapest. Mit zwei weiteren Freunden, welche uns von Venedig spontan begleiteten, waren wir nun zu viert. Angekommen in der Hauptstadt Ungarns schlendernden wir zunächst durch die Straßen und checkten in unseren Hotels ein. Am Abend trafen wir noch meine ehemalige Mitbewohnerin, welche aus Budapest kommt und für ein Semester bei mir gewohnt hatte. Sie zeigte uns wo man abends etwas Gutes essen und trinken konnte.

Ausweichen auf Fernbus

Der weitere Plan war, vor Ort einen Zug nach Warschau zu buchen. Die Preise dafür waren allerdings unbezahlbar hoch, weshalb wir gezwungen waren, einen Fernbus zu nehmen. Für unschlagbare 14€ pro Person fuhren wir 12 Stunden lang durch Ungarn, der Slowakei und Polen. In Warschau angekommen bezogen wir erst einmal unser Apartment und liefen wieder ein wenig durch die Stadt. Besonders die Altstadt hatte uns gefallen, obwohl sie im Vergleich zu Budapest eher klein ist. Generell waren recht wenig Touristen unterwegs und das Wetter war hervorragend.

In der günstigsten Kategorie nach Danzig

In Warschau buchten wir dann einen Zug nach Danzig. Wieder zu zweit fuhren Tobias und ich also Richtung Norden und erlebten dabei, wie polnische Züge der billigsten Kategorie (TLK) ihren ganz eigenen Charme besitzen. In Danzig wartete bereits ein weiterer Freund von Tobias und mir am Bahnhof, welcher zu meiner Freude ein Auto besitzt. Das airbnb, welches wir in Venedig gebucht hatten und nach der Ankunft in Danzig bezogen haben, hat uns total überrascht. Es war nicht nur unglaublich groß, sondern auch wunderschön und modern eingerichtet – trotz des Schnäppchenpreises. Generell ist Danzig recht günstig für uns gewesen, so aßen wir am Abend eine riesen Pizza mit reichlich Soßen für unter 8€.

Den nächsten Tag schauten wir uns die Stadt etwas genauer an. Danzig hat eine traumhafte Altstadt und ist zu Fuß sehr gut zu besichtigen. Wir fuhren auch mit der Bahn nach Gdynia wo es uns an den Ostseestrand zog. Allerdings war es sehr kalt und absolut kein Badewetter, auch wenn wir vorsichtshalber die Badehosen einpacken wollten. Abschließend ging es dann mit dem Auto nach Berlin, von wo aus wir dann mit dem Fernbus wieder nach Dresden fuhren. Die zwei Wochen waren insgesamt eine super Zeit und höchst abwechslungsreich. Besonders hat mir die Spontanität gefallen. Wenn man die Unterkünfte und Fahrten erst während der Reise bucht, kann man eben noch viel Flexibler auf Änderungen, wie zum Beispiel zusätzliche Reisende, reagieren.

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