Katowice am Wochenende

Vorletzte Woche stand wieder mal ein Wochenendtrip auf dem Plan! Diesmal ging es für Tobi und für mich in die polnische 300 Tausend Einwohnerstadt Katowice in der Nähe von Krakau. Da wir den Zug aufgrund der Arbeit nicht mehr schafften, buchten wir uns spontan eine Mitfahrgelegenheit vom Elbepark in Dresden. Dort genossen wir zuvor noch ein hervorragendes russisches Buffet bevor wir gegen 19:15 Uhr in unseren 360 PS Kia Stinger stiegen, welcher uns innerhalb von rund 4 Stunden zu unserem Ziel brachte. Es ist immer wieder erstaunlich, wie flott man auf polnischen Autobahnen unterwegs sein kann, da es praktisch keine Geschwindigkeitskontrollen gibt. In Katowice angekommen trafen wir direkt Tobias’ Vater und verbrachten gemeinsam den restlichen Abend in der Stadt.

Samstagmorgen zeigte mir Tobias zunächst den riesigen Kreisverkehr „Rondo“, welcher mich ein wenig an den großen Kreisverkehr am Kulturpalast in Warschau erinnerte. Am Spodek Stadion vorbei ging es für uns nach einem kleinen Mittagessen in die 27. Etage des Countryard Hotels. Von dort genießt man den besten Blick über die komplette Stadt inklusive der unzähligen Kohlebergwerke- und Kraftwerke. Zu Fuß ging es weiter für uns durch die Altstadt. Leider waren die Leihfahrräder von nextbike saisonbedingt nicht verfügbar. Auf dem Weg entdeckten wir den größten Wohnblock Polens „Superjednostka“ (9.817 m²). Die Innenstadt von Katowice ist sehr schön und nicht sehr touristisch – ich würde sogar fast sagen vergleichbar mit Brünn. Mit der Straßenbahn fuhren wir anschließend zum ca. 10 Minuten entfernten „Schlesischen Park“. Mit 620 Hektar ist dieser der größte Stadtpark Europas und bietet eine Reihe von Freizeitmöglichkeiten wie einen Zoo, eine Seilbahn, Restaurants und vieles mehr. Auf meine 10.000 Schritte bin ich spätestens im Park definitiv gekommen! Im Silesia City Center fanden wir am Abend ein Buffet, welches wie typischerweise oft zu finden in Polen, ab 20:00 Uhr nur noch den halben Kilopreis verlangte. Wir schlugen also ordentlich zu und genossen die polnischen Piroggen und den Kartoffelsalat. Das Einkaufszentrum selbst ist wie eine kleine Stadt mit Straßennamen, Plätzen, Flüssen und vor allem reichlich Einkaufsmöglichkeiten. Den Abend ließen wir noch gemütlich gemeinsam mit Tobias’ Vater ausklingen.

Der Sonntag begann mit einer leckeren Pizza aus einem amerikanischen Diner. Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass viele Dinge in Polen angelehnt sind an den amerikanischen Stil. Direkt im Anschluss begann dann unsere Heimfahrt. Gegen 19:15 Uhr kamen wir dann wieder in Dresden an.

Wie so oft in Osteuropa musste ich feststellen, dass man mit bargeldlosem Bezahlen (über das Handy) sowie mit der englischen Sprache äußerst weit in Polen kommt. Besonders haben mir die vielen klassisch polnischen Buffet-Restaurants und die gute Anbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr gefallen. Auch der Schlesische Park war sehr schön und ist bestimmt im Sommer noch mehr einen Besuch wert.

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